Medizin zum Selbermachen Rundbrief
September 2025

Alzheimer, MS, Parkinson, … –
Effektive Mittel bei neurodegenerativen Erkrankungen Teil 1

Einführung

Angesichts der fortschreitenden Entwicklungen im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen, darunter Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer/Demenz, ALS und Polyneuropathie, widmet sich dieser Rundbrief einer umfassenden Darstellung der verschiedenen Gesundheitswerkzeugkastenmittel. Diese Mittel, die bereits in vorherigen Ausgaben thematisiert wurden, werden nun zusammenfassend präsentiert, um einen fundierten Überblick über ihr Potenzial in der Unterstützung und Bewältigung dieser Erkrankungen zu bieten.

Zu den bewährten Mitteln gehören DMSO, Heilpflanzen‑Tinkturen, Cholin, Galactose, Melatonin, GABA, Lithiumchlorid, Elektrolytmischung, Acetylcystein, 5‑HMF, Theophyllin, N‑Acetyl‑Glucosamin und Alpha‑Liponsäure.

Obwohl der Schwerpunkt dieses Rundbriefs auf diesen spezifischen Mitteln liegt, ist es wichtig hervorzuheben, dass eine ganzheitliche Behandlungsstrategie für neurodegenerative Erkrankungen auch Lebens‑, Ernährungs‑ und Denkgewohnheiten berücksichtigen sollte. Hierzu zählen optimale Ernährungsweisen, Entgiftungsstrategien, Schutz vor Elektrosmog sowie die Förderung mentaler und emotionaler Gesundheit. Zur Vertiefung dieser Aspekte steht auf unserer Webseite unter https://medizinzumselbermachen.de/podcast/dein-podcast-fuer-ganzheitliche-gesundheit/ ein Podcast und Videokurs zur ganzheitlichen Gesundheit bereit, der die Grundlagen und einen guten Überblick über die wichtigsten Säulen der ganzheitlichen Gesundheit vermittelt.

Um den Umfang dieses Rundbriefs jedoch überschaubar zu halten, fokussieren wir uns im Folgenden auf die therapeutischen Mittel.

Grundlegende Basisversorgung für die Prävention und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen

Bevor wir uns den speziellen Gesundheitswerkzeugkastenmitteln zur Bewältigung neurodegenerativer Erkrankungen widmen, ist es unerlässlich, eine solide Grundversorgung sicherzustellen. Diese dient als Fundament für Prävention und Management solcher Zustände.

Vitamin D3, K2 und Magnesium

Vitamin D3 ist entscheidend für die neuronale Gesundheit und beeinflusst über 2000 Gene, die eng mit der Nerven‑ und Gehirnfunktion zusammenhängen. Ein Mangel an diesem Vitamin kann neurodegenerative Symptome wie Muskelzittern und Gehschwierigkeiten auslösen. Vitamin K2 ergänzt die Wirkung von D3, indem es die Kalziumverteilung reguliert und sicherstellt, dass es in den Knochen eingelagert wird – ein Vorgang, der für die kognitive Funktion und Vermeidung von Gefäßablagerungen entscheidend ist. Magnesium, das für die Aktivierung von Vitamin D3 und K2 entscheidend ist, sollte idealerweise transdermal angewendet werden, um die Absorptionsrate zu maximieren. Diese Methode ist besonders effektiv, da sie die Bioverfügbarkeit des Magnesiums steigert und systemische Vorteile bietet. Dieses Trio sollte zusammen während einer fettreichen Mahlzeit eingenommen/angewendet werden, um ihre gesundheitlichen Vorteile zu maximieren, insbesondere für Personen, die anfällig für oder bereits betroffen von neurodegenerativen Zuständen sind.

Vitamin‑B‑Komplex

Vitamin‑B‑Komplex ist für die Prävention und das Management neurodegenerativer Erkrankungen unentbehrlich, da es direkt die neuronale Gesundheit unterstützt. Die Gruppe der B‑Vitamine umfasst essentielle Nährstoffe, die für eine Vielzahl von Stoffwechsel‑ und Neurotransmitterfunktionen entscheidend sind, wobei jedes Vitamin spezifische Aufgaben im menschlichen Körper erfüllt. Ein Mangel an einem dieser Vitamine kann weitreichende Folgen für die Gehirngesundheit haben, wie zum Beispiel kognitive Beeinträchtigungen und eine erhöhte Anfälligkeit für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson. Besonders wichtig sind die Vitamine B6, B9 (Folsäure) und B12, die direkt die Funktion und Reparatur von Nervenzellen beeinflussen und zur Synthese von DNA und RNA beitragen. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B durch Supplementierung ist daher essenziell, um das Nervensystem zu schützen und die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Natürliche und bioverfügbare Formen des Vitamin‑B‑Komplexes sind zu bevorzugen, da diese vom Körper besser aufgenommen und verwertet werden können.

Vitamin B12

Vitamin B12 spielt eine entscheidende Rolle in der Prävention und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Es unterstützt nicht nur die Nervenintegrität durch den Aufbau und Erhalt der Myelinscheiden, sondern fördert auch die neuronale Kommunikation und die Neurotransmitterfunktion. Ein ausreichender B12‑Spiegel kann vor Symptomen wie Gedächtnisverlust, Muskelschwäche und sensorischen Störungen schützen, die oft mit Zuständen wie MS und Alzheimer verbunden sind. Vitamin B12 kann sowohl oral als auch per Injektion aufgenommen werden. Für die orale Aufnahme eignen sich Tropfen oder Lutschtabletten, da sie eine rasche Absorption durch die Mundschleimhaut ermöglichen. Bei Aufnahmestörungen durch Magen‑Darm‑Probleme oder anderen Absorptionsstörungen bietet sich die intramuskuläre Injektion an. Diese Methode gewährleistet eine direkte und schnelle Aufnahme des Vitamins in den Blutkreislauf, was besonders bei akuten Mängeln oder schweren neurologischen Symptomen hilfreich ist.

Omega‑3‑Fettsäuren (Algenöl)

Algenöl, gewonnen aus der Mikroalge Schizochytrium sp., ist eine hervorragende Quelle für essentielle langkettige Omega‑3‑Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA. Diese Fettsäuren sind entscheidend für die neuronale Integrität, unterstützen direkt das Gehirn und das Nervensystem und spielen eine zentrale Rolle in der Prävention und Behandlung neurodegenerativer Krankheiten. Darüber hinaus fördert Algenöl aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften die Gesundheit des Herz‑Kreislaufsystems. Als nachhaltige und vegane Alternative zu Fischölen ist Algenöl zudem frei von Umweltgiften und bietet damit eine umweltschonende Option für den täglichen Bedarf an Omega‑3‑Fettsäuren.

Diese Basisversorgung sollte als tägliche Routine integriert werden, um ein starkes Fundament für die gesundheitliche Stabilität und das Wohlbefinden bei neurodegenerativen Herausforderungen zu schaffen.

DMSO – Vielseitige Anwendung und therapeutisches Potenzial bei neurodegenerativen Erkrankungen

Beginnend mit DMSO, einem der Schlüsselkomponenten im Arsenal der Gesundheitswerkzeugkastenmittel, zeigt sich dessen vielseitige Anwendbarkeit und Heilkraft im Kontext neurodegenerativer Erkrankungen. DMSO ist bekannt für seine antientzündlichen und immunmodulierenden Eigenschaften und hat sich in der Anwendung bei Zuständen wie Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und weiteren neurodegenerativen Erkrankungen als wirkungsvoll erwiesen.

Die Anwendungsmöglichkeiten von DMSO sind vielfältig und reichen von der großflächigen Hautbenetzung über das Trinken einer verdünnten Lösung bis hin zur Infusion, wodurch eine individuelle Dosierung und Behandlung je nach Krankheitsbild und Stadium ermöglicht wird. Im Detail wird DMSO äußerlich durch Aufsprühen einer 30%igen Lösung angewendet, wobei die Behandlungsstellen wie Bauch, Rücken, Beine oder Nacken variieren können. Diese Anwendung sollte ein‑ bis zweimal täglich erfolgen. Dabei sollte die Lösung nach dem Auftragen etwa 30 Minuten lang einwirken, ohne dass die Kleidung die behandelten Stellen berührt. Bei Bedarf kann eine Verdünnung mit Wasser erfolgen, um Hautreizungen zu minimieren.

Für die orale Einnahme wird empfohlen, 2 bis 6 Teelöffel reines DMSO in einem Glas Wasser aufzulösen. Diese Methode unterstützt die innerliche Wirkung von DMSO, fördert die Immunregulation und wirkt regenerativ auf die Nervenzellen.

Ergänzend zur äußerlichen und oralen Anwendung kann DMSO auch intravenös verabreicht werden. Für eine Infusion wird DMSO in einer Konzentration von 7,5 Gramm mit 500 ml einer Lösung, wie NaCl‑Lösung, Ringerlösung oder Ringer‑Lactat‑Lösung, gemischt. Optional können der Lösung weitere Mittel wie B‑Vitamine, Cholinbitartrat, Acetylcystein, N‑Acetylglucosamin, Galactose, GABA oder Alpha‑Liponsäure hinzugefügt werden. Die Infusionen erfolgen üblicherweise 2‑ bis 3‑mal wöchentlich und die Fließgeschwindigkeit wird, abhängig von der jeweiligen Substanz, zwischen mittel und langsam reguliert, wodurch sich eine Infusionsdauer von 45 bis 90 Minuten ergibt.

Die heilende Wirkung von DMSO ist besonders durch die Förderung der Remyelinisierung (Neubildung der Myelinscheiden von Nervenfasern), die Reduzierung von Ödemen und die Verbesserung der neurodynamischen Impulsweiterleitung zurückzuführen. Als Antioxidans schützt DMSO die Zellen, verbessert die Zellernährung durch Blutgefäßerweiterung und steigert die Membranaktivität sowie die Diffusionsfähigkeit. Dies führt zu einer erhöhten Sauerstoffkonzentration und stabilisiert die Zellfunktionen. Zudem wird durch DMSO die Konzentration von Acetylcholin im Gehirn erhöht, ein entscheidender Vorteil bei neurodegenerativen Erkrankungen, da es den Abbau dieses wichtigen Botenstoffs hemmt. Diese Eigenschaft ist von besonderer Bedeutung, da sie zur Aufrechterhaltung der neuronalen Kommunikation beiträgt und potenziell die Progression neurodegenerativer Symptome verlangsamen kann.

Gedächtnis‑Vital Tinktur – Stärkung der geistigen Funktionen und Schutz vor Neurodegeneration

Nachdem die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsweisen von DMSO erläutert wurden, wenden wir uns einem weiteren herausragenden Gesundheitswerkzeugkastenmittel zu: der Gedächtnis‑Vital Tinktur von www.activeMedicus.com, auch bekannt als DenkFit. Diese Tinktur nutzt die einzigartigen Eigenschaften von DMSO in Kombination mit bewährten Heilkräutern, um die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und neurodegenerativen Erkrankungen entgegenzuwirken.

Die Gedächtnis‑Vital Tinktur ist eine synergistische Mischung aus Ginkgo biloba, Brahmi, Gotu Kola und Griechischem Bergtee, die speziell darauf abzielt, die kognitive Funktion zu verbessern und das Gedächtnis zu stärken. Diese Kräuter sind seit Jahrhunderten bekannt für ihre positive Wirkung auf das Gehirn und werden nun mit DMSO kombiniert, um deren Effektivität zu maximieren.

Die gesundheitlichen Vorteile der Heilpflanzen Tinktur sind vielfältig:

  • Neurodegenerative Unterstützung: Ginkgo und Brahmi sind für ihre signifikanten positiven Effekte bei neurodegenerativen Zuständen wie Alzheimer und Demenz bekannt, indem sie nicht nur die zerebrale Perfusion steigern, sondern auch umfassenden Schutz für die Nervenzellen bieten.
  • Gedächtnis‑ und Konzentrationsförderung: Die Tinktur trägt maßgeblich zur Verbesserung der Gedächtnisleistung bei und unterstützt die optimale Versorgung der Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen durch die Förderung der Blutzirkulation im Gehirn.
  • Mentale Klarheit und Ausdauer: Brahmi unterstützt nachweislich die geistige Klarheit sowie die Ausdauer und erweist sich besonders in Phasen erhöhten Stresslevels als vorteilhaft.
  • Schutz vor Multipler Sklerose und anderen neurologischen Erkrankungen: Gotu Kola stärkt die neuronale Gesundheit und verlangsamt den geistigen Abbau.
  • Antioxidative Eigenschaften: Griechischer Bergtee verbessert die Aufmerksamkeit und schützt das Gehirn vor oxidativem Stress.
  • Verbesserung der Lernfähigkeit: Die Inhaltsstoffe der Tinktur beschleunigen den Lernprozess und optimieren die Informationsaufnahme und ‑verarbeitung.

Für detaillierte Informationen zur Anwendung und Dosierung der Gedächtnis‑Vital Tinktur siehe die nachfolgende Broschüre auf Seite 21: https://medizinzumselbermachen.de/wp-content/uploads/2023/07/DMSO-Heilpflanzentinkturen-Kraeutertropfen-Urtinkturen-Kraeuterauszuege.pdf

Nerven‑Vital Tinktur – Beruhigung und Unterstützung bei neurodegenerativen Erkrankungen

Die Nerven‑Vital Tinktur, auch bekannt als RuhePol, ist speziell für die Beruhigung des Nervensystems und die Unterstützung bei neurodegenerativen Erkrankungen konzipiert. Diese Kräutertropfen von www.activeMedicus.com kombinieren die beruhigenden Eigenschaften traditioneller Heilkräuter mit dem Ziel, das Wohlbefinden von Menschen mit neurodegenerativen Beschwerden zu verbessern.

Sie enthält eine ausgewogene Mischung aus Grünem Hafer, Melisse, Passionsblume, Lavendel und Hopfen, die synergistisch wirken, um das Nervensystem zu stärken und für einen erholsamen Schlaf zu sorgen. Diese Heilkräuter sind nicht nur für ihre beruhigende Wirkung bekannt, sondern haben auch positive Effekte auf die neurologische Gesundheit, was sie zu einer wertvollen Ressource in der Behandlung und Unterstützung bei neurodegenerativen Zuständen macht.

Die gesundheitlichen Vorteile der Nerven‑Vital Tinktur umfassen:

  • Stressreduktion und neurodegenerative Unterstützung: Die Tinktur hilft, Stress und Anspannung abzubauen, die oft mit neurodegenerativen Erkrankungen einhergehen, und unterstützt die neurologische Funktion durch die Stärkung des Nervensystems.
  • Verbesserter Schlaf bei neurologischen Störungen: Spezifische Inhaltsstoffe wie Hopfen und Lavendel fördern einen tiefen und ungestörten Schlaf, der für die Regeneration des Gehirns und die Linderung neurodegenerativer Symptome essenziell ist.
  • Emotionale Stabilität bei neurodegenerativen Herausforderungen: Die Tinktur fördert das seelische Gleichgewicht und stärkt die emotionale Widerstandsfähigkeit von Personen, die mit neurodegenerativen Herausforderungen konfrontiert sind, wodurch sich ihre allgemeine Lebensqualität signifikant erhöht.

Ausführliche Informationen zur Anwendung und Dosierung der Nerven‑Vital Tinktur finden sich in der nachfolgenden Broschüre auf Seite 23: https://medizinzumselbermachen.de/wp-content/uploads/2023/07/DMSO-Heilpflanzentinkturen-Kraeutertropfen-Urtinkturen-Kraeuterauszuege.pdf

Cholin – Stärkung des Parasympathikus und Förderung der Heilung

Cholin, ein Schlüsselmolekül in der Neurotransmission, spielt eine zentrale Rolle im parasympathischen Teil des vegetativen Nervensystems. Als Vorstufe von Acetylcholin, einem essenziellen Botenstoff, unterstützt es die Übertragung von Nervenimpulsen und fördert so die Aktivität des Parasympathikus, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist.

In der heutigen, oft stressgeprägten Welt, in der der sympathische Nervenstrang häufig überaktiv ist, gewinnt die Stärkung des Parasympathikus zunehmend an Bedeutung. Cholin und seine strukturellen Verwandten, wie Cholinbitartrat, Cholinchlorid und Cholincitrat, bieten eine Möglichkeit, diesen Ausgleich herzustellen. Sie unterstützen nicht nur die neurologische Funktion und fördern die Heilungsprozesse, sondern tragen auch zur Verbesserung von Schlaf, Verdauung und zur Minderung von Angst und Panik bei.

Cholin kann als Reinstoff bei www.alchemist.de bezogen werden. Zur parenteralen Anwendung von Cholin, beispielsweise in Form von Infusionen, wird Cholinbitartrat in reines Wasser gelöst und durch Sterilfiltration als Infusionslösung aufbereitet. Zur Anwendung: Üblicherweise werden für parenterale Anwendungen etwa 100 bis 200 mg Cholin Äquivalent verwendet. Ein Rezepturvorschlag wäre 500 mg Cholinbitartrat in 5 ml reines Wasser zu lösen, diese Lösung mit einem sterilen Spritzenfilter aufzubereiten und in eine 250 ml Kochsalz‑ oder Ringer‑Infusionslösung zu überführen. Zusätzlich können 2 bis 7,5 Gramm DMSO hinzugefügt werden. Die empfohlene Laufzeit der Infusion liegt bei 60 bis 90 Minuten. Diese direkte und effektive Unterstützung des parasympathischen Systems kann die Wirksamkeit bei der Regulierung des Parasympathikus steigern, insbesondere wenn Zusätze wie DMSO verwendet werden.

Diese Therapieansätze bieten einen umfassenden Ansatz zur Förderung der Heilung und zur Unterstützung bei neurodegenerativen Erkrankungen, Schlafstörungen und anderen stressbedingten Beschwerden. In diesem Zusammenhang werden auch Verbindungen wie DMAE, Betain und DEAE betrachtet, die ebenfalls die parasympathische Aktivität fördern oder unterstützen. Zusätzlich spielen GABA und Melatonin, die im weiteren Verlauf erläutert werden, sowie essentielle Elektrolyte wie Magnesium und Kalium eine wichtige Rolle in der Regulierung des Parasympathikus, indem sie die neurologische Balance unterstützen und den Körper in einen Zustand der Ruhe und Regeneration versetzen.

Diese Erkenntnisse eröffnen ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Unterstützung des Nervensystems und zur Verbesserung der Lebensqualität, indem sie auf die natürliche Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulierung und Heilung abzielen.

Für weiterführende Informationen zu Cholin verweisen wir auf einen vergangenen Rundbrief‑Artikel, der hier abgerufen werden kann: https://medizinzumselbermachen.de/rundbrief-dezember-2023/parasympathikus-heilung-foerdern-cholin-co-verstehen-und-anwenden/

Galactose – Essentieller Gehirnnährstoff mit vielseitigem therapeutischem Einsatz

Galactose, oft als „Futter für’s Gehirn“ bezeichnet, ist ein wesentlicher Bestandteil der Muttermilch und spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Gehirns während der Säuglingszeit. Dieser einfache Zucker, der zusammen mit Glucose Lactose bildet, ist für seine Fähigkeit bekannt, ohne Insulin von Zellen aufgenommen zu werden, eine Eigenschaft, die ihm eine besondere Bedeutung in der Neurologie und bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen verleiht.

Mit dem Fortschreiten des Alters nimmt die Fähigkeit zur Lactoseverdauung ab, was zu einer natürlichen Lactoseintoleranz führt. Diese Veränderung unterstreicht die Notwendigkeit, alternative Quellen für Galactose zu finden, um ihre vorteilhaften Wirkungen ohne die negativen Effekte des Milchzuckers zu nutzen.

Therapeutisch wird Galactose zunehmend bei der Behandlung von Zuständen wie neurodegenerativen Erkrankungen und Diabetes eingesetzt, da sie die zelluläre Ernährung unterstützt und insbesondere die Nervenzellen mit Energie versorgt.

Galactose kann effektiv angewendet werden, indem man täglich ca. 4 Gramm, etwa einen gehäuften Teelöffel, in einem Glas Wasser auflöst. Diese Lösung sollte idealerweise 1,5 Stunden vor oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden, um den Ruhezustand des Insulinspiegels auszunutzen und dadurch die Aufnahme zu verbessern. Für eine verstärkte Wirkung kann die Galactose‑Lösung mit 20 bis 30 Tropfen DMSO (etwa ein halber Teelöffel) angereichert werden. Diese angereicherte Mischung sollte dann zweimal täglich, vorzugsweise zwischen den Mahlzeiten und besonders bei Hungergefühlen, konsumiert werden. Zusätzlich zur Galactose‑DMSO‑Mischung kann die Einnahme mit einer Aminosäuren‑Mischung ergänzt werden, indem 1/2 bis 2 Teelöffel davon hinzugefügt werden. Diese Kombination verstärkt die therapeutische Wirkung und unterstützt den Körper zusätzlich bei der Regeneration und bei der Stärkung der Nervenfunktion. Diese umfassende Methode bietet somit eine synergetische Unterstützung für die zelluläre Ernährung und neurologische Gesundheit.

Die Verwendung von Galactose, beispielsweise als Trinklösung oder in Infusionen, stellt eine direkte Möglichkeit dar, diesen Zucker zur Förderung der Gehirngesundheit und zur Unterstützung bei peripheren Nervenschäden, Schlafstörungen und anderen neurologischen Beschwerden einzusetzen. Detaillierte Anleitungen für die Zubereitung von Galactose‑Infusionen sind im Buch „Medizin zum Selbermachen“ zu finden.

Darüber hinaus kann die Kombination von Galactose mit anderen therapeutischen Maßnahmen, wie regelmäßiger Bewegung, Schlafoptimierung, Stressreduktion und diätetischen Anpassungen, die Insulinrezeptorfunktion verbessern und zur Regeneration bei Diabetes beitragen. Die synergetische Wirkung von Galactose mit DMSO kann zusätzlich die Zellmembranfunktion und die Insulinreaktivität steigern und erhöht somit den therapeutischen Nutzen dieser Behandlungen.

Galactose, in reiner Form erhältlich bei www.alchemist.de, ist daher nicht nur eine essenzielle Nährstoffquelle für das Gehirn, sondern bietet auch ein breites Spektrum an therapeutischen Anwendungen, insbesondere bei der Bewältigung neurodegenerativer Erkrankungen und metabolischer Störungen.

Melatonin – Äußerliche Anwendung für verbesserten Schlaf und neurologischen Schutz

Melatonin ist als das „Schlafhormon“ bekannt und spielt eine wesentliche Rolle im zirkadianen Rhythmus des Menschen. Es wird hauptsächlich in der Zirbeldrüse produziert und reguliert den Schlaf‑Wach‑Zyklus, wobei seine Produktion eng mit den Lichtverhältnissen verknüpft ist.

Die Relevanz von Melatonin geht jedoch über die Schlafförderung hinaus. Forschungen haben gezeigt, dass ein Mangel an diesem Hormon mit verschiedenen Gesundheitsproblemen, einschließlich neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson, verbunden ist. Darüber hinaus kann Melatonin neuroprotektive Eigenschaften haben und ist an der Regulierung von Stimmungsschwankungen, der Schmerzwahrnehmung und dem antioxidativen Schutz beteiligt.

Die Herausforderung besteht in der effektiven Verabreichung von Melatonin, da orale Formen oft in ihrer Wirksamkeit durch den Verdauungsprozess eingeschränkt sind. Die äußerliche Anwendung von Melatonin in Verbindung mit DMSO bietet daher eine innovative Lösung, um diese Einschränkungen zu überwinden. Durch die transdermale Aufnahme kann Melatonin effektiv in den Körper gelangen und seine umfassenden positiven Effekte entfalten, ohne durch den Magen‑Darm‑Trakt abgebaut zu werden. Diese Methode ermöglicht es, höhere Dosierungen gezielt einzusetzen und maximiert so das therapeutische Potential von Melatonin.

Anwendungstipps für äußerliches Melatonin:

  • Beginne mit einer niedrigen Dosis, um die individuelle Reaktion zu beurteilen, und passe die Dosierung nach Bedarf an.
  • Trage Melatonin in DMSO gelöst vorzugsweise abends auf, um den natürlichen Schlafzyklus zu unterstützen.
  • Geeignete Auftragsorte sind Bereiche mit dünner Haut wie die Innenseite der Unterarme, der Bauch, die Innenseite der Oberschenkel oder die Kniekehlen, um eine optimale Absorption zu gewährleisten.

Für eine detaillierte Anleitung zur äußerlichen Anwendung von Melatonin, einschließlich der empfohlenen Dosierungen und Auftragungsmethoden, verweisen wir auf das folgende Video: https://youtu.be/EenzPERiAZw.

Die Verwendung einer anwendungsfertigen Mischung aus Melatonin und DMSO, erhältlich beispielsweise bei www.alchemist.de, bietet somit einen vielversprechenden Ansatz, um das volle Potenzial von Melatonin auszuschöpfen. Dies umfasst vor allem die Verbesserung der Schlafqualität, den Schutz des Nervensystems und die Förderung der allgemeinen Gesundheit.

GABA und Aminosäuren – Zentrale Neurotransmitter für verbesserte Gehirnfunktion

Gamma‑Aminobuttersäure (GABA) ist ein zentraler Neurotransmitter im Nervensystem von Säugetieren, der eine inhibierende, also hemmende Wirkung auf die neuronale Aktivität hat. Dieser Botenstoff spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung der Synapsentätigkeit, indem er einen Überfluss an neuronalen Signalen verhindert und so zur Aufrechterhaltung der neurologischen Balance beiträgt.

Im gesunden Körper wird GABA aus Glutamat synthetisiert, welches seinerseits aus Glutaminsäure – einer alpha‑Aminosäure, die in proteinreichen Lebensmitteln vorkommt – gewonnen wird. Es ist wichtig zu beachten, dass GABA selbst weder eine proteinogene noch eine alpha‑Aminosäure ist.

Die Supplementierung von GABA, insbesondere in Kombination mit DMSO und weiteren Aminosäuren, hat positive Effekte auf die Steigerung von Zielstrebigkeit, Ordnungssinn, Konzentration, Gedächtnisleistung und Motivation bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gezeigt. Extern zugeführtes GABA erreicht das Gehirn kaum, wenn es alleine verabreicht wird; daher ist die Kombination mit DMSO sinnvoll.

Einsatzgebiete von GABA umfassen die Behandlung von Lernschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen, Entwicklungsverzögerungen, Aufmerksamkeitsdefiziten, neurodegenerativen Prozessen, Einschlafstörungen, Epilepsie, Down‑Syndrom sowie die Unterstützung der Heilung nach Geburtstraumata.

Anwendungs‑ und Dosierungsempfehlungen für GABA:

  • Trinklösung: Eine typische Dosierung von GABA liegt bei 0,5 bis 2 Gramm (entspricht etwa einer guten Teelöffelspitze), gemischt mit 5 Gramm einer Aminosäuren‑Mischung. Diese Mischung sollte in etwa 300 ml Wasser, Saft, Smoothie oder einer anderen Flüssigkeit aufgelöst werden. Für eine verbesserte Absorption kann 1 Teelöffel DMSO hinzugefügt werden. Die empfohlene Einnahme ist 1–2‑mal täglich, vorzugsweise am Abend, um die entspannenden und schlaffördernden Eigenschaften von GABA zu nutzen.
  • Injektions‑ und Infusionstherapie: GABA kann intravenös (i.v.) oder subkutan (s.c.) verabreicht werden. Eine Standarddosierung könnte beispielsweise 0,5 g GABA in 10 ml 0,9 % NaCl‑Lösung sein, zu der noch etwa 7,5 ml DMSO hinzugefügt werden, um die Aufnahme und Effektivität von GABA zu steigern. Die empfohlene Fließgeschwindigkeit für die Infusion liegt bei mittel, mit einer Dauer von ungefähr 45 Minuten.

Die Optimierung und Anpassung von Dosierungen, insbesondere für Kinder, ist wichtig. Eine angepasste Dosierung für Kinder könnte beispielsweise die Hälfte der empfohlenen Menge für Erwachsene sein, und das Gemisch kann entweder direkt in Getränken oder Smoothies gelöst oder separat verabreicht werden (z. B. DMSO über die Haut und Aminosäuren im Essen).

Die Kombination aus GABA und den essentiellen Aminosäuren, zusammen mit DMSO, bietet einen vielversprechenden Ansatz zur Verbesserung der neurologischen Gesundheit und zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. Diese Produkte können z. B. bei www.alchemist.de bezogen werden.

Kernaussagen – Schnellüberblick & Nutzenpunkte
  • Basisversorgung: Integrieren Sie Vitamin D3, K2 und Magnesium (bevorzugt transdermal) sowie einen Vitamin‑B‑Komplex, Vitamin B12 und Omega‑3 aus Algenöl als tägliche Routine.
  • DMSO äußerlich: Benetzen Sie Großflächen mit einer 30%igen Lösung ein‑ bis zweimal täglich und lassen Sie sie etwa 30 Minuten einwirken, ohne Kontakt mit Kleidung.
  • DMSO oral: Lösen Sie 2–6 Teelöffel reines DMSO in einem Glas Wasser, um innerlich zu unterstützen.
  • DMSO‑Infusion: Verwenden Sie 7,5 g DMSO in 500 ml NaCl‑, Ringer‑ oder Ringer‑Lactat‑Lösung; optional können zugesetzt werden: B‑Vitamine, Cholinbitartrat, Acetylcystein, N‑Acetylglucosamin, Galactose, GABA oder Alpha‑Liponsäure.
  • Infusionsrhythmus: Führen Sie DMSO‑Infusionen üblicherweise 2–3‑mal wöchentlich durch; die Laufzeit liegt bei etwa 45–90 Minuten (mittlere bis langsame Fließgeschwindigkeit).
  • DMSO‑Wirkprinzip: Fördert Remyelinisierung, reduziert Ödeme, verbessert Impulsweiterleitung, erweitert Blutgefäße, steigert Membranaktivität und erhöht die Acetylcholin‑Konzentration im Gehirn.
  • Gedächtnis‑Vital: Nutzen Sie die DMSO‑Kräutermischung aus Ginkgo, Brahmi, Gotu Kola und Griechischem Bergtee zur Unterstützung von Gedächtnis, Durchblutung und neuronaler Stabilität (Details: Broschüre S. 21).
  • Nerven‑Vital: Setzen Sie die Mischung aus Grünem Hafer, Melisse, Passionsblume, Lavendel und Hopfen zur Beruhigung, Schlafunterstützung und emotionalen Stabilisierung ein (Details: Broschüre S. 23).
  • Cholin parenteral: Bereiten Sie 500 mg Cholinbitartrat in 5 ml Wasser auf, sterilisieren Sie per Filter und überführen Sie in 250 ml NaCl oder Ringer; optional 2–7,5 g DMSO, Laufzeit 60–90 Minuten.
  • Galactose: Lösen Sie ca. 4 g in Wasser, nehmen Sie 1,5 Stunden vor/nach Mahlzeiten; ergänzen Sie 20–30 Tropfen DMSO und optional ½–2 TL Aminosäuren, zweimal täglich.
  • Melatonin äußerlich: Tragen Sie eine in DMSO gelöste Form abends auf dünne Hautareale auf und steigern Sie die Dosis schrittweise.
  • GABA: Nutzen Sie 0,5–2 g mit 5 g Aminosäuren in ca. 300 ml Flüssigkeit plus 1 TL DMSO (1–2‑mal täglich, vorzugsweise abends) oder i.v./s.c. 0,5 g in 10 ml NaCl 0,9 % plus 7,5 ml DMSO (~45 Minuten).
  • Kinderdosierung: Orientieren Sie sich an etwa der Hälfte der Erwachsenenmengen; trennen Sie bei Bedarf DMSO (über die Haut) und Aminosäuren (im Essen).
  • Weiterführende Unterlagen: Anwendungshinweise zu Gedächtnis‑Vital und Nerven‑Vital: Broschüre.
Schritt‑für‑Schritt‑Leitfaden – DMSO, Galactose, Melatonin, Cholin & GABA (Anwendung kompakt)

DMSO äußerlich (30 %)

  1. Bereiten Sie eine 30%ige DMSO‑Lösung vor.
  2. Benetzen Sie Behandlungsareale (z. B. Bauch, Rücken, Beine, Nacken) ein‑ bis zweimal täglich.
  3. Lassen Sie die Lösung etwa 30 Minuten einwirken, ohne dass Kleidung die Stellen berührt.
  4. Verdünnen Sie bei Bedarf mit Wasser, wenn die Haut reagiert.

DMSO oral

  1. Lösen Sie 2–6 Teelöffel reines DMSO in einem Glas Wasser.
  2. Nehmen Sie die Lösung zur inneren Unterstützung ein.

DMSO‑Infusion

  1. Mischen Sie 7,5 g DMSO in 500 ml NaCl‑, Ringer‑ oder Ringer‑Lactat‑Lösung.
  2. Optional zusetzen: B‑Vitamine, Cholinbitartrat, Acetylcystein, N‑Acetylglucosamin, Galactose, GABA oder Alpha‑Liponsäure.
  3. Führen Sie die Infusion 2–3‑mal pro Woche über 45–90 Minuten (mittel/ langsam) durch.

Gedächtnis‑Vital Tinktur

  • Setzen Sie die Mischung aus Ginkgo, Brahmi, Gotu Kola und Griechischem Bergtee zur kognitiven Unterstützung ein.
  • Weitere Angaben zur Anwendung: Broschüre S. 21 (PDF).

Nerven‑Vital Tinktur

  • Nutzen Sie die Mischung aus Grünem Hafer, Melisse, Passionsblume, Lavendel und Hopfen zur Beruhigung und Schlafunterstützung.
  • Weitere Angaben zur Anwendung: Broschüre S. 23 (PDF).

Cholin (parenteral)

  1. Lösen Sie 500 mg Cholinbitartrat in 5 ml Wasser.
  2. Filtrieren Sie die Lösung steril (Spritzenfilter) und überführen Sie sie in 250 ml NaCl oder Ringer.
  3. Optional zusetzen: 2–7,5 g DMSO; Laufzeit 60–90 Minuten.

Galactose (Trinklösung)

  1. Lösen Sie ca. 4 g Galactose in Wasser.
  2. Nehmen Sie die Lösung etwa 1,5 Stunden vor oder nach Mahlzeiten.
  3. Ergänzen Sie 20–30 Tropfen DMSO; optional ½–2 TL Aminosäuren‑Mischung.
  4. Wiederholen Sie die Einnahme zweimal täglich (besonders bei Hungergefühl).

Melatonin äußerlich

  1. Nutzen Sie eine in DMSO gelöste Melatonin‑Zubereitung.
  2. Tragen Sie abends auf dünne Hautareale (z. B. Unterarme innen, Bauch, Oberschenkel innen, Kniekehlen) auf.
  3. Beginnen Sie niedrig und passen Sie die Dosis schrittweise an.
  4. Video‑Hinweis zur Anwendung: https://youtu.be/EenzPERiAZw

GABA (Trinklösung)

  1. Mischen Sie 0,5–2 g GABA mit 5 g Aminosäuren in ca. 300 ml Flüssigkeit.
  2. Fügen Sie 1 Teelöffel DMSO hinzu.
  3. Nehmen Sie die Mischung 1–2‑mal täglich, vorzugsweise am Abend.

GABA (i.v./s.c.)

  1. Bereiten Sie 0,5 g GABA in 10 ml NaCl 0,9 % vor.
  2. Fügen Sie etwa 7,5 ml DMSO hinzu.
  3. Applizieren Sie über ca. 45 Minuten (mittlere Fließgeschwindigkeit).

Kindgerecht anpassen

  • Reduzieren Sie die Mengen ungefähr auf die Hälfte der Erwachsenendosis.
  • Verabreichen Sie DMSO bei Bedarf über die Haut und Aminosäuren getrennt im Essen.
Therapeutika – Anwendungsformen & Parameter (kompakte Übersicht)
Anwendungsform Menge/Konzentration Medium/Träger Frequenz/Anlass Zusätze/Hinweise
DMSO äußerlich 30 % Aufsprühen/Benetzen 1–2× täglich, 30 Min einwirken Kontakt mit Kleidung vermeiden; bei Bedarf mit Wasser verdünnen.
DMSO oral 2–6 TL In Wasser gelöst Nach Bedarf Innerliche Unterstützung, immunregulierend.
DMSO‑Infusion 7,5 g 500 ml NaCl/Ringer/Ringer‑Lactat 2–3×/Woche; 45–90 Min Optional: B‑Vitamine, Cholinbitartrat, Acetylcystein, N‑Acetylglucosamin, Galactose, GABA, Alpha‑Liponsäure.
Gedächtnis‑Vital DMSO‑Kräutertinktur Nach Bedarf Ginkgo, Brahmi, Gotu Kola, Griechischer Bergtee; Details: Broschüre S. 21.
Nerven‑Vital DMSO‑Kräutertinktur Nach Bedarf Grüner Hafer, Melisse, Passionsblume, Lavendel, Hopfen; Details: Broschüre S. 23.
Cholin (parenteral) 500 mg Cholinbitartrat 5 ml Wasser → 250 ml NaCl/Ringer 60–90 Min Sterilfiltration; optional 2–7,5 g DMSO.
Galactose (Trinklösung) ~4 g In Wasser 2× täglich; 1,5 h vor/nach Mahlzeit 20–30 Tropfen DMSO; optional ½–2 TL Aminosäuren.
Melatonin äußerlich In DMSO gelöst Abends Auf dünne Hautareale; Dosis langsam steigern; Video‑Hinweis vorhanden.
GABA (Trinklösung) 0,5–2 g + 5 g Aminosäuren ~300 ml Flüssigkeit 1–2× täglich (abends) + 1 TL DMSO; unterstützt Konzentration, Gedächtnis, Schlaf.
GABA (i.v./s.c.) 0,5 g 10 ml NaCl 0,9 % + ~7,5 ml DMSO ~45 Min Mittlere Fließgeschwindigkeit.
FAQ – Fragen & Antworten
  1. Welche tägliche Basisversorgung ist sinnvoll?
    Setzen Sie auf Vitamin D3, K2 und Magnesium (bevorzugt transdermal), ergänzen Sie einen Vitamin‑B‑Komplex, Vitamin B12 und Omega‑3‑Fettsäuren aus Algenöl. Diese Kombination dient als Fundament zur Prävention und Begleitung neurodegenerativer Herausforderungen.

  2. Wie wenden Sie DMSO äußerlich korrekt an?
    Sprühen oder benetzen Sie eine 30%ige Lösung ein‑ bis zweimal täglich auf geeignete Hautareale und lassen Sie sie etwa 30 Minuten einwirken. Vermeiden Sie in dieser Zeit Kleidungskontakt; bei Bedarf können Sie mit Wasser verdünnen.

  3. Wie sieht die orale DMSO‑Anwendung aus?
    Lösen Sie 2–6 Teelöffel reines DMSO in einem Glas Wasser. Diese innerliche Anwendung dient der Unterstützung von Immunregulation und Regeneration.

  4. Wie werden DMSO‑Infusionen zusammengestellt und wie oft erfolgen sie?
    Mischen Sie 7,5 g DMSO mit 500 ml NaCl‑, Ringer‑ oder Ringer‑Lactat‑Lösung und führen Sie die Infusion über 45–90 Minuten durch. Üblich sind 2–3 Anwendungen pro Woche; optional können weitere Mittel zugesetzt werden.

  5. Wodurch zeichnet sich DMSO im Nervensystem aus?
    DMSO fördert Remyelinisierung, vermindert Ödeme und verbessert die Impulsweiterleitung. Es erweitert Blutgefäße, steigert Membranaktivität und erhöht die Acetylcholin‑Konzentration im Gehirn.

  6. Wofür ist die Gedächtnis‑Vital Tinktur gedacht?
    Die Mischung aus Ginkgo, Brahmi, Gotu Kola und Griechischem Bergtee unterstützt Gedächtnis, Aufmerksamkeit und neuronalen Schutz. Angaben zur Anwendung finden Sie in der verlinkten Broschüre (Seite 21).

  7. Wann nutzen Sie die Nerven‑Vital Tinktur?
    Setzen Sie sie zur Beruhigung des Nervensystems, zur Schlafunterstützung und für seelische Stabilität ein. Die Heilkräuter wirken synergistisch und stärken das Nervensystem.

  8. Wie bereiten Sie eine Cholin‑Infusion vor?
    Lösen Sie 500 mg Cholinbitartrat in 5 ml Wasser, filtrieren Sie steril und geben Sie die Lösung in 250 ml NaCl oder Ringer. Optional ergänzen Sie 2–7,5 g DMSO; die Laufzeit beträgt 60–90 Minuten.

  9. Wie wenden Sie Galactose an und womit kombinieren Sie sie?
    Nehmen Sie ca. 4 g in Wasser etwa 1,5 Stunden vor oder nach Mahlzeiten, zweimal täglich. Ergänzend können 20–30 Tropfen DMSO und eine Aminosäuren‑Mischung (½–2 TL) zugegeben werden.

  10. Wie setzen Sie Melatonin äußerlich ein?
    Verwenden Sie eine in DMSO gelöste Zubereitung abends und tragen Sie sie auf dünne Hautareale auf. Starten Sie niedrig und erhöhen Sie die Menge schrittweise.

  11. Welche GABA‑Schemata werden genannt?
    Als Trinklösung: 0,5–2 g GABA mit 5 g Aminosäuren in ca. 300 ml Flüssigkeit plus 1 TL DMSO, 1–2‑mal täglich (abends). Parenteral: 0,5 g in 10 ml NaCl 0,9 % plus etwa 7,5 ml DMSO über rund 45 Minuten i.v. oder s.c.

  12. Wie passen Sie Mengen für Kinder an?
    Richten Sie sich ungefähr nach der Hälfte der Erwachsenendosierung. Bei Bedarf trennen Sie DMSO (über die Haut) und Aminosäuren (im Essen).

Glossar – Begriffe einfach erklärt (A–Z)
  • Acetylcholin: Zentraler Botenstoff; seine Konzentration im Gehirn wird durch DMSO erhöht, was die neuronale Kommunikation unterstützt.
  • Alpha‑Liponsäure: Optionaler Zusatz zu DMSO‑Infusionen im Rahmen der aufgeführten Mittel.
  • Brahmi: Bestandteil der Gedächtnis‑Vital Mischung; unterstützt geistige Klarheit und Ausdauer.
  • DMSO (Dimethylsulfoxid): Vielseitiges Mittel mit antientzündlichen und transportfördernden Eigenschaften; äußerlich, oral und per Infusion anwendbar.
  • GABA: Hemmender Neurotransmitter; als Trinklösung oder parenteral beschrieben, häufig in Kombination mit Aminosäuren und DMSO.
  • Galactose: Als „Futter fürs Gehirn“ bezeichnet; wird ohne Insulin aufgenommen und dient der zellulären Ernährung, besonders von Nervenzellen.
  • Ginkgo biloba: Fördert die zerebrale Durchblutung und schützt Nervenzellen; Teil der Gedächtnis‑Vital Mischung.
  • Gotu Kola: Stärkt die neuronale Gesundheit und verlangsamt geistigen Abbau; Bestandteil der Gedächtnis‑Vital Mischung.
  • Griechischer Bergtee: Unterstützt Aufmerksamkeit und antioxidativen Schutz; Bestandteil der Gedächtnis‑Vital Mischung.
  • Magnesium: Unterstützt die Aktivierung von Vitamin D3 und K2; transdermale Anwendung wird hervorgehoben.
  • Melatonin: „Schlafhormon“, äußerlich in DMSO gelöst anwendbar zur Schlafunterstützung und zum neurologischen Schutz.
  • Parasympathikus: Teil des vegetativen Nervensystems für Ruhe und Regeneration; Cholin unterstützt dessen Aktivität.
  • Remyelinisierung: Neubildung von Myelinscheiden; wird im Zusammenhang mit DMSO positiv erwähnt.
  • Ringer‑/Ringer‑Lactat‑Lösung: Als Trägerlösung für Infusionen genannt.
  • Schizochytrium sp.: Mikroalge, Quelle für langkettige Omega‑3‑Fettsäuren (EPA/DHA) in Algenöl.
  • Vitamin‑B‑Komplex: Gruppe essenzieller Nährstoffe; wichtigste Beiträge u. a. durch B6, B9 und B12 für Nervenfunktion und Syntheseprozesse.
  • Vitamin B12: Unterstützt Myelinscheiden und Neurotransmission; als Tropfen/Lutschtabletten oder per Injektion anwendbar.
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