Medizin zum Selbermachen Rundbrief
September 2025

Borreliose –
Kaliumthiocyanat und DMSO‑Pflanzenextrakt

Kaliumthiocyanat – Einordnung & Anlass

Das lange bekannte Mittel Kaliumthiocyanat (früher auch Kaliumrhodanid genannt) wurde in einem vorigen Rundbrief mit der Überschrift „Ein vergessenes Geschwister von DMSO“ ausführlich vorgestellt. Wie die Namensgebung dieser Substanz „Kalium‑Thio‑Cyanat“ nämlich nahelegt, handelt es sich ebenfalls um ein Schwefelmolekül. In der Vielseitigkeit der Anwendungsmöglichkeiten ist es dem DMSO fast ebenbürtig, wobei es sich um einen Feststoff handelt, der einfach in Wasser gelöst werden kann.

Beispiele für zahlreiche Symptome und Erkrankungen, die mit Kaliumthiocyanat behandelbar sind, wurden damals schon aufgezählt. Heute soll es konkret um Borreliose gehen und zwar aus folgendem Anlass. Im Zusammenhang mit dem hier betrachteten Kaliumthiocyanat haben wir folgenden Erfahrungsbericht erhalten:

Erfahrungsbericht – chronische Borreliose

… S. hat mich nach dem o.g. Borreliose Patienten gefragt, vielleicht interessiert es auch die anderen …. das 1. mal habe ich vor 3 Jahren von einem Fall gehört, ein Patient der nach 15 oder 20 Jahren chronischer Borreliose nach kurzer Zeit der Einnahme von Kaliumthiocyanat vollkommen geheilt worden ist (er war bis dahin nicht mehr arbeitsfähig). Das klang ein bisschen sehr fantastisch. In meinem Fall handelte es sich um einen Patienten 1979 geboren, 2016: 1. Zeckenbiss mit extremer Wanderröte, daher 1 Wo Krankenhaus mit Penicillin‑Infusionen, chronische Erschöpfung, 2021: 2. Zeckenbiss mit massiven Beschwerden, daher 2x Antibiotika mit Doxy, damit kurzzeitige Besserung von 2 Wo, danach explodieren die Beschwerden: Kniegelenkserguss, Beschwerden in allen Gelenken, schwere Erschöpfung. keine Libido, Wort und Namensfindungsstörung. 11.2022: LTT Borrelien positiv d.h. aktive Infektion nachgewiesen. Seit Feb. 2023 kann er kaum mehr Laufen vor Schmerzen insbesondere im Knie, starke Erschöpfung, kommt zu mir am 28.2.23: Therapie Kaliumthiocyanat 2 x 500 mg/Woche, tgl. H2O2 3% oral + 2 TL DMSO und Entsäuerung (RMS + Basensalzemischung + Lithium von alchemist.de) + DMSO 60% lokal am Knie: am 4.5.23 WV: extreme Besserung, geht wieder gut, im Knie 80% Besserung. … Ich sehe für Kaliumthiocyanat eine große Möglichkeit für alle intra‑zellulären Erreger, also Borrelien, Chlamydien, Yersinien usw., aber ich brauche natürlich noch mehr Fälle, aber dieser Fall ist schon spektakulär, wenn man chronische Borreliose und den Verlauf kennt. Ganz wichtig neben Schwermetallausleitung: Reduktion von E‑Smog, WLAN, Handy usw., Borrelien lieben das …

Soweit also dieser kurze Blick auf einen Fallbericht, den ein Rundbrief-Leser geteilt hat und der das Potential der simplen Substanz Kaliumthiocyanat zeigt.

Orale Anwendung – Verdünnung & Kapseln

Für eine sichere Anwendung benötigen wir noch folgenden Wissensbaustein: Wenn man nach Kaliumthiocyanat im Internet sucht, dann begegnet einem sehr schnell der Hinweis, dass diese Substanz mit Magensäure reagieren und dabei Blausäure (Cyanwasserstoff) bilden kann, nach:

KSCN + H+HCN + …

Von daher wird das KSCN (zum Beispiel von www.alchemist.de) bei oraler Verwendung logischerweise in viel Wasser gelöst und möglichst nüchtern getrunken. Alternativ kann es natürlich auch in magensaftresistente Kapseln abgefüllt werden.

Parenterale Anwendung – Rektal‑ und i.v.‑Infusion

Eine parenterale Anwendung dagegen umgeht dieses Thema der möglichen Blausäure‑Bildung vollständig. So kann man die gewünschte Menge Kaliumthiocyanat in eine handelsübliche Kochsalzinfusionslösung oder Ringerlösung mischen und als Rektalinfusion nutzen.

Intravenöse Infusion – Vorgehen

Will man eine intravenöse Infusion mit KSCN durchführen, so werden die vorgeschlagenen 500 mg in einer kleinen Menge Wasser gelöst, dann mit einem sterilen Spritzenfilter aufgezogen und anschließend in die Infusionsflasche überführt.

Infusionsrezeptur – Kombination mit DMSO

Zur Anwendung bei Borreliose macht es Sinn, zusätzlich DMSO in diese Infusionen einzubringen, z. B. 7,5 Gramm, um den „Zell öffnenden“ Effekt zu nutzen, den das DMSO hier beisteuert. Diese Infusionsrezeptur kann mit mittlerer Tropfgeschwindigkeit gefahren werden.

Heilpflanzen – DMSO‑Pflanzentinktur

Borreliose wird im Rahmen der integrativen Medizin seit Jahren auch erfolgreich mit den entsprechenden Heilpflanzen behandelt – allen voran die Wilde Karde und der einjährige Beifuß. Dies wurde schon im vergangenen Rundbrief sehr ausführlich behandelt und eine hochwertige DMSO‑Pflanzentinktur namens BorreliSan (https://www.activemedicus.com/produkte/borellisan-dmso-kraeutertropfen/) dafür vorgestellt. Ebenso ein umfassendes integratives Therapieprogramm für Borreliose.

Kernaussagen – Schnellüberblick & Nutzenpunkte
  • Kaliumthiocyanat (KSCN): Als „Schwefelmolekül“ beschrieben; vielseitig anwendbar und in Wasser gut löslich.
  • Vergleich zu DMSO: In der Breite der Anwendungsmöglichkeiten nahezu ebenbürtig, jedoch als Feststoff verfügbar.
  • Fallbericht: Bei chronischer Borreliose wurde eine deutliche Besserung unter KSCN beobachtet.
  • Oral – Hinweis: Kontakt mit Magensäure kann Blausäure (Cyanwasserstoff) entstehen lassen; daher in viel Wasser gelöst und möglichst nüchtern trinken oder magensaftresistente Kapseln nutzen.
  • Reaktionsschema: KSCN + H⁺ → HCN + … (im Text genannt als Begründung für die orale Vorgehensweise).
  • Parenteral: Thema der Blausäurebildung wird umgangen; Nutzung als Rektalinfusion in NaCl 0,9 % oder Ringerlösung beschrieben.
  • Intravenös: Beispielangabe 500 mg KSCN in Wasser lösen, steril filtrieren und in die Infusionsflasche überführen.
  • DMSO‑Zusatz: Bei Borreliose werden 7,5 g DMSO in der Infusion als „zell öffnend“ genannt; mittlere Tropfgeschwindigkeit.
  • Beispiel‑Frequenz (Fall): 2 × 500 mg KSCN pro Woche wurden im Bericht eingesetzt.
  • Begleitprogramm: Erwähnt werden Entsäuerung sowie Reduktion von E‑Smog/WLAN/Handy.
  • Phytotherapie: Wilde Karde und einjähriger Beifuß als pflanzliche Begleitung; Hinweis auf eine DMSO‑Pflanzentinktur (BorreliSan).
Schritt‑für‑Schritt‑Leitfaden – Oral, rektal & i.v.; DMSO‑Zusatz

Orale Verwendung von Kaliumthiocyanat

  1. Lösen Sie die gewünschte Menge KSCN in viel Wasser auf.
  2. Trinken Sie die Lösung möglichst nüchtern.
  3. Alternativ können Sie magensaftresistente Kapseln verwenden.
  4. Beachten Sie, dass im Text das Reaktionsschema KSCN + H⁺ → HCN + … genannt wird und daher die oben beschriebene Vorgehensweise empfohlen wird.

Rektalinfusion (parenteral)

  1. Mischen Sie Kaliumthiocyanat in eine handelsübliche Kochsalzinfusionslösung oder Ringerlösung.
  2. Verwenden Sie die Mischung als Rektalinfusion.

Intravenöse Anwendung

  1. Lösen Sie 500 mg KSCN in einer kleinen Menge Wasser.
  2. Ziehen Sie die Lösung über einen sterilen Spritzenfilter auf.
  3. Überführen Sie die filtrierte Lösung in die Infusionsflasche.

DMSO‑Zusatz in der Infusion

  • Bei Borreliose werden 7,5 g DMSO als Zusatz genannt („zell öffnend“).
  • Die Tropfgeschwindigkeit wird als mittler beschrieben.
Kaliumthiocyanat – Anwendungsformen & Parameter (kompakte Übersicht)
Anwendungsform Menge/Konzentration Medium/Träger Frequenz/Anlass Zusätze/Hinweise
Oral nicht pauschal; im Fallbeispiel 2 × 500 mg/Woche Viel Wasser Beispiel aus Fallbericht möglichst nüchtern; alternativ magensaftresistente Kapseln
Rektalinfusion individuell NaCl 0,9 % oder Ringerlösung parenteraler Weg umgeht Thema der Blausäure‑Bildung
Intravenös 500 mg KSCN in Wasser lösen; steriler Spritzenfilter; in Infusionsflasche parenteraler Weg Mittlere Tropfgeschwindigkeit
Infusion mit DMSO 7,5 g DMSO (Zusatz) als Zusatz zur Infusion bei Borreliose zell öffnend
FAQ – Fragen & Antworten
  1. Warum soll Kaliumthiocyanat oral in viel Wasser gelöst und nüchtern getrunken werden?
    Im Text wird darauf hingewiesen, dass KSCN in Kontakt mit Magensäure Blausäure bilden kann. Durch das Lösen in viel Wasser und die nüchterne Einnahme folgen Sie der beschriebenen Vorgehensweise.

  2. Gibt es eine Alternative zur direkten oralen Lösung?
    Ja. Es wird genannt, dass Kaliumthiocyanat in magensaftresistente Kapseln abgefüllt werden kann.

  3. Welche parenteralen Wege werden beschrieben?
    Genannt werden die Rektalinfusion (Mischung in NaCl 0,9 % oder Ringerlösung) und die intravenöse Infusion (z. B. 500 mg KSCN, in Wasser lösen, steril filtrieren, in die Infusionsflasche überführen).

  4. Wie wird DMSO im Zusammenhang mit Infusionen erwähnt?
    Bei Borreliose werden 7,5 g DMSO als Zusatz genannt. Der Effekt wird als „zell öffnend“ beschrieben; die Tropfgeschwindigkeit als mittlere.

  5. Welche Hinweise gibt es zu Dosierungen im Text?
    Im Fallbericht werden 2 × 500 mg KSCN pro Woche erwähnt. Für die i.v. Anwendung wird als Beispiel 500 mg genannt.

  6. Was wird zur Sicherheit der oralen Anwendung angeführt?
    Der Text nennt das Reaktionsschema KSCN + H⁺ → HCN + … als Grund, die orale Anwendung in viel Wasser und möglichst nüchtern vorzunehmen bzw. auf magensaftresistente Kapseln auszuweichen.

  7. Welche weiteren Maßnahmen werden neben KSCN angesprochen?
    Genannt werden Entsäuerung sowie die Reduktion von E‑Smog/WLAN/Handy. Außerdem werden phytotherapeutische Begleitungen erwähnt.

  8. Welche Heilpflanzen werden im Zusammenhang mit Borreliose hervorgehoben?
    Erwähnt werden die wilde Karde und der einjährige Beifuß; zudem eine DMSO‑Pflanzentinktur (BorreliSan).

  9. Welche Infusionslösungen werden bei der rektalen Anwendung genannt?
    Es werden NaCl 0,9 % und Ringerlösung genannt.

  10. Wie wird der Nutzen des Fallberichts eingeordnet?
    Der Bericht wird als Beispiel geschildert, das das Potential von Kaliumthiocyanat zeigt; eine deutliche Besserung wird beschrieben.

Glossar – Begriffe einfach erklärt (A–Z)
  • Blausäure (Cyanwasserstoff): Als mögliches Reaktionsprodukt genannt, wenn Kaliumthiocyanat mit Magensäure in Kontakt kommt (KSCN + H⁺ → HCN + …). Daher die beschriebene Vorgehensweise bei der oralen Anwendung.
  • DMSO: Substanz, die als Zusatz in Infusionen bei Borreliose genannt wird; der Effekt wird als „zell öffnend“ beschrieben.
  • E‑Smog: Als Einflussfaktor erwähnt, dessen Reduktion – ebenso wie die von WLAN/Handy – empfohlen wird.
  • Intrazelluläre Erreger: Im Fallbericht als Gruppe genannt (z. B. Borrelien, Chlamydien, Yersinien), bei der Kaliumthiocyanat als Möglichkeit gesehen wird.
  • Kaliumthiocyanat (KSCN): Als vielseitiges „Schwefelmolekül“ dargestellt; wasserlöslicher Feststoff, der in verschiedenen Anwendungsformen beschrieben wird.
  • LTT Borrelien: Im Bericht genannter Test, der als positiv beschrieben wird und eine aktive Infektion ausweist.
  • Magensaftresistente Kapseln: Als Option genannt, um Kaliumthiocyanat nicht direkt der Magensäure auszusetzen.
  • Rektalinfusion: Parenteraler Weg, bei dem eine KSCN‑Mischung in NaCl 0,9 % oder Ringerlösung rektal genutzt wird.
  • Ringerlösung: Als handelsübliche Infusionslösung genannt, in die Kaliumthiocyanat gemischt werden kann.
  • Spritzenfilter (steril): Bei der i.v. Anwendung genannter Schritt, um die gelöste Substanz vor Überführung in die Infusionsflasche zu filtrieren.
  • Tropfgeschwindigkeit (mittlere): Für die Infusionsrezeptur mit DMSO wird eine mittlere Tropfgeschwindigkeit genannt.
  • Wilde Karde / Einjähriger Beifuß: Heilpflanzen, die als phytotherapeutische Begleitung bei Borreliose erwähnt werden.
Logo_ohne_Text

Impulse zu geben, die jeder selbst weiter entwickeln kann, das ist der Sinn dieses persönlichen Rundbriefs.

Melde Dich jetzt zum kostenfreien Rundbrief an und finde heraus, wie du Deine Gesundheit in die eigene Hand nimmst.