Medizin zum Selbermachen Rundbrief
September 2025

Anleitung Narbenbehandlung –
Integrative Medizin leicht gemacht

Einführung in die Narbenbehandlung

In dem im Vorwort zu diesem Rundbrief schon genannten Anleitungsvideo zur subkutanen Narbenbehandlung (https://youtu.be/oZ5VXBZJrG4) werden sowohl die Herstellung der Injektionslösung als auch die mögliche Vorgehensweise beim Injizieren erläutert und gezeigt. Die Narbenbehandlung mit Hilfe von Injektionen stellt meiner Ansicht nach eine der wichtigsten integrativ-medizinischen Optionen dar, um dem Körper Regulation und Reorganisation zu ermöglichen. Narben stellen so oder so Gewebehindernisse dar. Wie auch immer man das bezeichnen mag – der Begriff „Störfeld“ hat sich dafür eingebürgert, obgleich ich diesen nur ungern verwende. Es handelt sich um sowohl mechanische, wie auch elektrische und biochemische Hindernisse und auch Gradienten-Hindernisse. Gleichgültig, ob sie einen Monat oder 50 Jahre bestehen.

Hydraulischer Effekt und Wirkprinzip

Die subkutane Infiltration einer wässrigen Lösung in das Areal unter der äußerlich sichtbaren Narbe erzeugt vielerlei heilende Effekte. Den hydraulischen Effekt erachte ich dabei als den weitaus wichtigsten. Der von meinem Daumen ausgelöste Stempeldruck überträgt sich dabei mit „hydraulischer Verstärkung“ in das verklebte Gewebe, weil der Durchmesser der Kanüle viel kleiner ist als der Durchmesser der Spritze. Das ist an dieser Stelle nichts weiter als Physik.

Deshalb machen viele auch immer wieder die erstaunliche Erfahrung, dass zwar „jeder Therapeut“ seine eigene, gehütete Flüssigkeitsmischung anwendet, sich jedoch die Behandlungsergebnisse weitgehend gleichen. Ganz einfach, weil der hydraulische Effekt unabhängig von der Auswahl des Mittels funktioniert. Insofern wäre auch eine subkutane Narbenbehandlung mit isotonischer Kochsalzlösung schon sehr viel besser als gar keine. Im Video wird Eigenurin mit oder ohne DMSO und/oder Procain beispielhaft erwähnt. Zur wundersamen Wirkung von re-injiziertem Eigenurin, siehe auch den Absatz „Geruchssinn wiedererlangt – Regulationstherapie mit Eigenurin i.m.“.

Erfahrungsbericht einer Kursteilnehmerin

Hier der Bericht einer August-Kursteilnehmerin, ganz neu hereingekommen. Ihre Narben, teilweise sichtbar gerötet, bestanden schon seit Jahren und lösten unterschiedliche Symptome aus, wovon zum Zeitpunkt der Behandlung das Auffälligste eine weitgehend unbewusste Schonhaltung im Bereich Hand/Arm und Oberkörper war, die aus meiner Sicht auch energetisch eine Art Bremspedal darstellte.

Als Heilpraktikerin sind DMSO und andere Mittel aus dem Werkzeugkasten schon längere Zeit fester Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit. Aufgrund der noch vielfältigeren Anwendungsmöglichkeiten von DMSO und Co. mittels Injektion und Infusion habe ich mich zur Teilnahme an einem der Kurse „Injektion und Infusion“ entschieden. Zu Beginn des Wochenendes hatte ich noch große Zweifel, ob ich den Mut hätte, diese invasive Arbeit in meiner Praxis umzusetzen.

Persönlich bin ich selbst mit einigen unschönen Narben (Bauch und kleiner Finger) behaftet, die ich regelmäßig äußerlich mit DMSO betupft habe.

Der Zufall wollte es, dass meine Übungspartnerin im Kurs sehr mutig war und diese schwierigen Narben mit einer Procain-Lösung subkutan infiltriert hat.

Schon am nächsten Tag war die Beweglichkeit meines Fingers deutlich besser und alle Narben blasser. Ich hatte richtig gut geschlafen, mein Bauch fühlte sich freier an.

Außerdem hatte ich jetzt den Mut, diese Techniken auch in meiner Praxis anzuwenden.

Nach diesem Wochenende habe ich meine Narben selbst noch einige Male unterspritzt. Das Gewebe wird immer weicher und freier.

In den letzten Wochen durfte ich fast täglich Narbenbehandlungen bei meinen Patienten machen (die alle begeistert sind) und bin sehr dankbar für diese einfache und wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeit.

Kernaussagen – Schnellüberblick & Nutzenpunkte
  • Narben als Hindernisse: Narben werden als Gewebehindernisse beschrieben, die mechanische, elektrische, biochemische und Gradienten-Hindernisse bilden und unabhängig davon bestehen, ob sie erst einen Monat oder schon 50 Jahre alt sind.
  • Integrativ-medizinische Option: Die Narbenbehandlung mit Injektionen wird als eine der wichtigsten integrativ-medizinischen Möglichkeiten dargestellt, mit der Sie dem Körper Regulation und Reorganisation ermöglichen können.
  • Hydraulischer Effekt: Die subkutane Infiltration einer wässrigen Lösung unter der Narbe nutzt einen hydraulischen Effekt, bei dem der durch den Daumen ausgelöste Stempeldruck über die schmale Kanüle verstärkt in das verklebte Gewebe übertragen wird.
  • Unabhängigkeit vom Mittel: Obwohl jede Therapeutin und jeder Therapeut eine eigene, gehütete Flüssigkeitsmischung verwendet, gleichen sich die Behandlungsergebnisse weitgehend, weil der hydraulische Effekt weitgehend unabhängig von der Auswahl des Mittels funktioniert.
  • Einfache Basislösungen: Schon eine subkutane Narbenbehandlung mit isotonischer Kochsalzlösung gilt als deutlich besser, als gar keine Behandlung vorzunehmen.
  • Beispielmischungen: Als Injektionslösungen werden im Anleitungsvideo Eigenurin mit oder ohne DMSO und/oder Procain beispielhaft genannt.
  • Praxisrelevante Veränderungen: Im Fallbericht verbessern sich bereits nach einem Tag die Beweglichkeit des Fingers, das Narbenbild, der Schlaf und das Gefühl von Freiheit im Bauch.
  • Weicheres Gewebe: Wiederholte Unterspritzungen führen dazu, dass sich das Narbengewebe immer weicher und freier anfühlt.
  • Motivation & Praxisintegration: Durch die erlebten Erfolge gewinnt die Heilpraktikerin den Mut, die Techniken in ihrer Praxis einzusetzen, behandelt fast täglich Narben ihrer Patienten und ist dankbar für diese einfache und wirkungsvolle Möglichkeit.
Schritt‑für‑Schritt‑Leitfaden – Subkutane Narbenbehandlung & Praxisumsetzung

Vorbereitung & Orientierung

  1. Sehen Sie sich das Anleitungsvideo zur subkutanen Narbenbehandlung an, in dem die Herstellung der Injektionslösung und die mögliche Vorgehensweise beim Injizieren erläutert und gezeigt werden.
  2. Machen Sie sich bewusst, dass Narben als Gewebehindernisse beschrieben werden, die mechanische, elektrische, biochemische und Gradienten-Hindernisse darstellen und unabhängig vom Alter der Narbe bestehen.

Injektionslösung auswählen

  • Wählen Sie eine wässrige Lösung als Basis, da die subkutane Infiltration einer wässrigen Lösung in das Areal unter der äußerlich sichtbaren Narbe vielerlei heilende Effekte erzeugt.
  • Nutzen Sie als einfache Möglichkeit eine isotonische Kochsalzlösung, die bereits als deutlich bessere Option beschrieben wird, als gar keine Behandlung durchzuführen.
  • Orientieren Sie sich bei Bedarf an den im Video genannten Beispielen wie Eigenurin mit oder ohne DMSO und/oder Procain.

Subkutane Infiltration durchführen

  1. Infiltrieren Sie die gewählte wässrige Lösung subkutan in das Areal unter der äußerlich sichtbaren Narbe.
  2. Nutzen Sie dabei den vom Daumen ausgelösten Stempeldruck, der sich durch den kleineren Kanülendurchmesser gegenüber der Spritze als hydraulische Verstärkung in das verklebte Gewebe überträgt.
  3. Behalten Sie im Hinterkopf, dass der therapeutische Effekt vor allem auf diesem hydraulischen Effekt beruht und sich deshalb Behandlungsergebnisse auch bei unterschiedlichen Flüssigkeitsmischungen weitgehend gleichen können.

Verlauf beobachten & Behandlung wiederholen

  • Beobachten Sie Veränderungen wie verbesserte Beweglichkeit, blassere Narben, besseren Schlaf und ein freieres Körpergefühl, wie sie im Praxisbericht genannt werden.
  • Wiederholen Sie die Unterspritzung der Narben mehrmals, denn das Gewebe wird mit wiederholter Behandlung immer weicher und freier.
  • Nutzen Sie die positiven Erfahrungen, um den Mut zu entwickeln, diese Techniken sowohl an eigenen Narben als auch regelmäßig bei Ihren Patienten einzusetzen.
Narbenbehandlung – Anwendungsformen & Parameter (kompakte Übersicht)
Anwendungsform Menge/Konzentration Medium/Träger Frequenz/Anlass Zusätze/Hinweise
Subkutane Infiltration unter der Narbe Wässrige Lösung im subkutanen Gewebe Isotonische Kochsalzlösung Allgemeine Narbenbehandlung; als deutlich bessere Option beschrieben als gar keine Behandlung Hydraulischer Effekt steht im Vordergrund, die Auswahl des Mittels ist zweitrangig
Subkutane Infiltration unter der Narbe Wässrige Eigenurin-Mischung Eigenurin mit oder ohne DMSO und/oder Procain Beispiel aus einem Anleitungsvideo zur subkutanen Narbenbehandlung Wird als beispielhafte Injektionslösung für die Narbenbehandlung genannt
Subkutane Infiltration schwieriger Narben (Finger und Bauch) Procain-haltige Lösung Procain-Lösung Mehrfache Unterspritzung; in den letzten Wochen fast tägliche Narbenbehandlungen in der Praxis Verbesserte Beweglichkeit, blassere Narben, weicheres und freieres Gewebe; Patienten sind begeistert
FAQ – Fragen & Antworten
  1. Warum sollten Sie Narben als Gewebehindernisse betrachten?
    Narben werden ausdrücklich als Gewebehindernisse beschrieben, die mechanische, elektrische, biochemische und Gradienten-Hindernisse bilden. Diese Hindernisse bestehen unabhängig davon, ob eine Narbe erst einen Monat oder bereits 50 Jahre alt ist. Im Praxisbericht zeigt sich zudem, dass Narben eine weitgehend unbewusste Schonhaltung im Bereich von Hand, Arm und Oberkörper und damit eine Art energetisches Bremspedal auslösen können.

  2. Was macht die Narbenbehandlung mit Injektionen integrativ-medizinisch so bedeutsam?
    Die Narbenbehandlung mit Injektionen wird als eine der wichtigsten integrativ-medizinischen Optionen dargestellt, um dem Körper Regulation und Reorganisation zu ermöglichen. Wenn Sie Narben gezielt behandeln, sprechen Sie Strukturen an, die als mechanische, elektrische, biochemische und Gradienten-Hindernisse beschrieben werden. Damit wird der Störfeldcharakter von Narben reduziert und der Organismus erhält die Chance, wieder freier zu reagieren.

  3. Wie funktioniert der hydraulische Effekt bei der subkutanen Infiltration?
    Bei der subkutanen Infiltration einer wässrigen Lösung in das Areal unter der äußerlich sichtbaren Narbe entsteht ein hydraulischer Effekt. Der vom Daumen ausgelöste Stempeldruck überträgt sich über die schmale Kanüle mit hydraulischer Verstärkung in das verklebte Gewebe, weil der Durchmesser der Kanüle viel kleiner ist als der der Spritze. Dieser physikalische Mechanismus wird als der weitaus wichtigste heilende Effekt der beschriebenen Narbenbehandlung hervorgehoben.

  4. Welche Bedeutung hat die genaue Zusammensetzung der Injektionslösung?
    Beschrieben wird, dass sich die Behandlungsergebnisse weitgehend gleichen, obwohl „jeder Therapeut“ seine eigene, gehütete Flüssigkeitsmischung verwendet. Der therapeutische Erfolg wird vor allem dem hydraulischen Effekt zugeschrieben, der unabhängig von der Auswahl des Mittels funktioniert. Darum wird sogar eine einfache subkutane Narbenbehandlung mit isotonischer Kochsalzlösung als deutlich besser hervorgehoben, als gar keine Behandlung. Als Beispiele werden zusätzlich Eigenurin mit oder ohne DMSO und/oder Procain genannt.

  5. Welche Rolle spielen Eigenurin, DMSO und Procain in der Narbenbehandlung?
    Im Anleitungsvideo zur subkutanen Narbenbehandlung wird Eigenurin mit oder ohne DMSO und/oder Procain als beispielhafte Injektionslösung genannt. Darüber hinaus wird auf eine wundersame Wirkung von reinjiziertem Eigenurin in einem anderen Zusammenhang hingewiesen. Im Praxisbericht werden schwierige Narben mit einer Procain-Lösung subkutan infiltriert, was bereits am nächsten Tag zu deutlich besseren Beweglichkeit, blasseren Narben sowie einem freieren Bauchgefühl geführt hat.

  6. Welche Erfahrungen schildert die Heilpraktikerin mit der subkutanen Narbenbehandlung?
    Die Heilpraktikerin berichtet, dass sie zunächst Zweifel hatte, ob sie die invasive Arbeit mit Injektion und Infusion in ihrer Praxis umsetzen könnte. Im Kurs werden die schwierigen Narben an Bauch und kleinem Finger mit einer Procain-Lösung subkutan infiltriert, woraufhin am nächsten Tag die Beweglichkeit des Fingers deutlich besser ist, alle Narben blasser sind, sie gut geschlafen hat und sich ihr Bauch freier anfühlt. Danach unterspritzt sie ihre Narben selbst noch einige Male, das Gewebe wird immer weicher und freier. In den folgenden Wochen führt sie fast täglich Narbenbehandlungen bei ihren Patienten durch, die alle begeistert sind, und beschreibt die Methode als einfache und wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeit.

Glossar – Begriffe einfach erklärt (A–Z)
  • Eigenurin: Eigenurin wird im Anleitungsvideo zur subkutanen Narbenbehandlung mit oder ohne DMSO und/oder Procain als Beispiel für eine Injektionslösung genannt. Außerdem wird reinjizierter Eigenurin im Zusammenhang mit einer Regulationstherapie mit Eigenurin i.m. als wirksam beschrieben.
  • Hydraulischer Effekt: Der hydraulische Effekt beschreibt die Verstärkung des vom Daumen ausgelösten Stempeldrucks in das verklebte Gewebe durch die schmale Kanüle. Er entsteht bei der subkutanen Infiltration einer wässrigen Lösung unter der Narbe und wird als wichtigster heilender Mechanismus der Narbenbehandlung hervorgehoben.
  • Injektionslösung: Injektionslösung bezeichnet die wässrige Lösung, die bei der subkutanen Narbenbehandlung in das Gewebe unter der äußerlich sichtbaren Narbe eingebracht wird. Sie kann als einfache isotonische Kochsalzlösung vorliegen oder als Mischung aus Eigenurin mit oder ohne DMSO und/oder Procain.
  • Integrativ-medizinische Option: Die integrativ-medizinische Option beschreibt hier die Narbenbehandlung mit Injektionen als eine der wichtigsten Möglichkeiten, den Körper bei Regulation und Reorganisation zu unterstützen. Narben werden damit gezielt als Gewebehindernisse angesprochen, um den Gesamtorganismus zu entlasten.
  • Narbenbehandlung: Narbenbehandlung meint in diesem Zusammenhang insbesondere die subkutane Infiltration einer wässrigen Lösung in das Areal unter der äußerlich sichtbaren Narbe. Ziel ist es, die beschriebenen mechanischen, elektrischen, biochemischen und Gradienten-Hindernisse zu verändern und dem Gewebe wieder mehr Beweglichkeit und Weichheit zu geben.
  • Störfeld: Störfeld ist ein Begriff, der sich für Narben eingebürgert hat, die als Gewebehindernisse wirken. Obwohl der Begriff vom Autor ungern verwendet wird, greift er das Bild auf, dass Narben die Regulation im Körper wie ein Bremspedal beeinflussen können.
  • Subkutane Infiltration: Subkutane Infiltration bezeichnet das Einbringen einer wässrigen Lösung in das unter der Haut gelegene Gewebe direkt unter der Narbe. In der beschriebenen Methode löst dieser Vorgang zusammen mit dem Stempeldruck einen hydraulischen Effekt aus, der auf das verklebte Gewebe einwirkt.
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